Skiunfälle selten, aber teuer – Kosten und Risiken steigen

Skiunfälle machen nur einen kleinen Teil aller Unfälle aus, verursachen aber besonders hohe Kosten. Vor allem im Ausland können Verletzungen schnell teuer werden.

Skiunfälle belasten die privaten Unfallversicherer überdurchschnittlich stark. Zwischen 2019 und 2023 entstand dadurch ein Schadenaufwand von rund 281 Millionen Euro. Zwar machen Skiunfälle nur etwa 2,6 Prozent aller gemeldeten Unfallschäden aus, doch die durchschnittlichen Kosten je Fall liegen bei fast 7.900 Euro – deutlich mehr als noch vor fünf Jahren.

Besonders auffällig ist die steigende Zahl von Kollisionen auf der Piste. In der Saison 2024/25 wurden so viele Zusammenstöße registriert wie nie zuvor. Hochgerechnet mussten mehr als 50.000 Skifahrende ärztlich behandelt werden. Auch stationäre Behandlungen nahmen zu. Bei Frauen ist das Knie besonders häufig betroffen, bei Männern die Schulter.

Kommt es im Ausland zu einem Unfall, können zusätzliche finanzielle Belastungen entstehen. Gesetzliche Krankenkassen erstatten oft nur Leistungen in Höhe der deutschen Sätze. Kosten für Bergung oder Hubschraubereinsätze können schnell sehr hoch ausfallen und werden nicht immer vollständig übernommen.

Um Risiken zu reduzieren, sind umsichtiges Fahren, passende Schutzausrüstung und eine gute Vorbereitung entscheidend. Wer vor dem Winterurlaub seinen Versicherungsschutz prüft, kann finanzielle Folgen eines Unfalls besser abfedern.

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