Die häufigsten Gründe für Rechtsstreitigkeiten

Ob Gebrauchtwagenkauf, Verkehrsunfall oder Nebenkostenabrechnung: Immer mehr Menschen nehmen juristischen Beistand in Anspruch. Eine aktuelle Auswertung zeigt, wo es besonders häufig kracht.

Wenn Privatpersonen rechtliche Hilfe benötigen, geht es am häufigsten um Vertragsstreitigkeiten. Rund ein Viertel aller Fälle betrifft Auseinandersetzungen rund um Kauf-, Dienstleistungs- oder Vertragsbedingungen. Typische Beispiele sind verschwiegene Mängel beim Gebrauchtwagenkauf, strittige Stromrechnungen oder lange Kündigungsfristen bei Fitnessstudioverträgen. Zunehmend geraten auch Coachingverträge in den Fokus, etwa wenn Leistungen nicht wie vereinbart erbracht werden oder Rechnungen als überhöht empfunden werden.

An zweiter Stelle stehen Schadenersatzforderungen, häufig nach Verkehrsunfällen. Dabei geht es nicht nur um Reparaturkosten, sondern teilweise auch um Schmerzensgeld nach persönlichen Auseinandersetzungen. Arbeitsrechtliche Streitigkeiten folgen auf Platz drei – oft im Zusammenhang mit Kündigungen, Versetzungen oder unbefriedigenden Arbeitszeugnissen.

Auch Ordnungswidrigkeiten, meist im Straßenverkehr, führen regelmäßig zu anwaltlicher Unterstützung. Immobilienbezogene Konflikte – etwa Nebenkostenabrechnungen, Mieterhöhungen oder Streit um Mängel wie Schimmel – zählen ebenfalls zu den häufigsten Gründen.

Auffällig ist zudem ein neuer Trend: Immer mehr Menschen greifen bei rechtlichen Fragen auf künstliche Intelligenz zurück. Doch automatisierte Antworten können fehlerhaft oder unvollständig sein. Gerade in komplexen Streitfällen bleibt fachkundige Beratung entscheidend.

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