Früh fürs Kind sparen: ETF-Sparpläne bieten Chancen – aber auch Regeln

Ein eigenes Depot für Kinder kann beim langfristigen Vermögensaufbau helfen. Wer früh startet, profitiert von Zinseszinseffekten und steuerlichen Vorteilen – sollte aber einige wichtige Punkte beachten.

Viele Eltern legen schon früh Geld für ihre Kinder zurück. Ein ETF-Sparplan kann dabei eine Möglichkeit sein, langfristig Vermögen aufzubauen. Läuft das Depot auf den Namen des Kindes, gilt für die Kapitalerträge der eigene Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Jahr. Unter bestimmten Voraussetzungen können sogar deutlich höhere Beträge steuerfrei bleiben.

Wichtig ist jedoch: Das Geld gehört rechtlich dem Kind und darf nicht für andere Zwecke verwendet werden. Eltern sollten daher nur Beträge investieren, die ausschließlich für das Kind vorgesehen sind.

Ein weiterer Vorteil liegt im langfristigen Anlagehorizont. Schon kleine monatliche Beträge können über viele Jahre durch Wertsteigerungen deutlich anwachsen. Gleichzeitig gilt: Kapitalmärkte schwanken, und eine Garantie für Gewinne gibt es nicht.

Auch steuerliche Aspekte sollten im Blick behalten werden. Mit einer sogenannten Nichtveranlagungsbescheinigung kann verhindert werden, dass Kapitalerträge automatisch versteuert werden, solange das Einkommen des Kindes unter bestimmten Grenzen liegt.

Allerdings können höhere Kapitalerträge Auswirkungen auf andere Bereiche haben – etwa auf die Familienversicherung oder spätere staatliche Förderleistungen. Wer für sein Kind spart, sollte daher nicht nur Chancen, sondern auch mögliche Folgen im Blick behalten.

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