Der Kollege ohne Privathaftpflicht: Ein Risiko fürs ganze Büro?

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit – und plötzlich wird es teuer. Wer ohne Privathaftpflichtversicherung arbeitet, trägt nicht nur selbst ein Risiko, sondern auch für sein Umfeld.

Ein umgestoßener Kaffee über dem Laptop, ein Sturz durch ein herumliegendes Kabel oder ein beschädigtes Smartphone eines Kollegen: Missgeschicke im Büro passieren schnell. Ohne Privathaftpflichtversicherung haftet der Verursacher dafür im Zweifel persönlich – mit seinem gesamten Vermögen.

Das Problem: Betroffen sind oft nicht nur Firmengeräte, sondern auch private Gegenstände von Kollegen. Wird etwa das Handy oder die Brille beschädigt, kann Ersatz verlangt werden. Ohne Versicherung bedeutet das: Der Schaden muss direkt aus eigener Tasche bezahlt werden – oder führt im schlimmsten Fall zu Konflikten im Team. Noch gravierender sind Personenschäden. Kommt ein Kollege durch Unachtsamkeit zu Fall oder wird verletzt, können schnell Forderungen entstehen – von Behandlungskosten über Verdienstausfall bis hin zu Schmerzensgeld. Solche Summen können existenzbedrohend sein.

Zwar greifen im Arbeitsverhältnis oft Haftungsprivilegien. Doch sie gelten nicht uneingeschränkt – etwa bei grober Fahrlässigkeit oder bei Schäden an privaten Gegenständen. Dann kann die Verantwortung beim Verursacher bleiben.

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